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2035 – Unsere Zukunft, mein Leben

Ich glaube, in 20 Jahren wird es noch mehr Einrichtungen für ältere, als für jüngere Menschen geben. Kleine Ortschaften wie Schwege (Ort in der Gemeinde Glandorf) müssen hart darum kämpfen, dass ihre Schule und der Kindergarten bestehen bleiben können. Im Bundestag wird es heiße Diskussionen zur Lohnerhöhung der Berufe aus dem Bereich Gesundheit und Soziales geben. Ich hoffe, dass diese Berufe in 20 Jahren besser bezahlt werden, weil unsere Gesellschaft mehr ausgebildetes Personal aus diesen Berufen brauchen wird. Die Jüngeren müssen sich um die Älteren kümmern.

Die Arbeitslosenquote könnte im Jahr 2035 wieder steigen, da die industrielle Entwicklung immer weiter fortschreiten wird. Viele Maschinen werden den Arbeitnehmer ersetzen. Da sie schneller, selbstständig und pausenlos arbeiten können.

Ich möchte Industriekauffrau werden und eine eigene Familie gründen. Mein Partner und ich werden uns die Erziehung teilen, denn ich finde es wichtig, dass das Kind zu beiden Elternteilen ein gutes Verhältnis hat und man später wieder in seinen Beruf einsteigen kann. In 20 Jahren möchte ich immer noch meinem Hobby Tischtennis nachgehen können, denn es ist wichtig eine gute Work-Live-Balance (Vereinbarkeit von Beruf und Familie) zu haben. Außerdem ist es mir wichtig, abends zusammen mit meiner Familie zu essen. In vertrauter Runde Probleme, aber vielleicht auch besonders schöne Ereignisse miteinander teilen zu können. Meine Schulfreunde möchte ich auch nicht aus den Augen verlieren.

Ich glaube, in unserer Zukunft wird es zwar immer noch so sein, dass die meisten Frauen Frauenberufe auswählen und die meisten Männer Männerberufe. Dennoch denke ich, dass sowohl Frauen als auch Männer ohne Probleme jeden Beruf ausüben können werden. Immerhin wurde in diesem Jahr sogar die Frauenquote verabschiedet und damit ein neues Gesetz zur stärkeren Gleichberechtigung eingeführt. Des Weiteren denke ich, dass das Thema Inklusion weiter eine sehr große Rolle spielen wird. Außerdem werden die Aufnahmezahlen der Flüchtlinge in Deutschland weiterhin steigen. Die Schere der Armen und Reichen wird nicht nur in Deutschland, sondern weltweit immer mehr auseinander gehen, denn die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.

Schließlich kann ich nur sagen, dass ich befürchte, dass sich viele Dinge verschlechtern und die Menschlichkeit in den Hintergrund rücken wird. Es wird viel mehr Wert auf Leistung, Durchhaltevermögen und Flexibilität gelegt. Doch sind wir Maschinen?

Maren

Ludwig-Windhorst-Schule Glandorf

9. Klasse